Veranstaltungen 2017

Kulturerbe: Historische Veranstaltung des DStGB und der Bürogemeinschaft

Am 21. November 2017 fand die traditionelle historische Veranstaltung des Europabüros des DStGB in Kooperation mit den Europabüros der bayerischen, baden-württembergischen und sächsischen Kommunen statt. Sie widmete sich dem Thema „Die deutschen Negative – Fotos aus Belgien in den Jahren 1917 und 1918. Das künstlerische belgische Kulturerbe durch die Linse des Besatzers“. Nachdem im Ersten Weltkrieg das Bild einer verheerend zerstörten belgischen Bibliothek Verbreitung fand, ergriff die deutsche Besatzung aus propagandistischen Gründen eine Gegenmaßnahme: die erstmalige akribische Dokumentation von bedeutsamen belgischen Bauwerken. Die rund 10.000 hochauflösenden deutschen Negative („clichées allemandes“) dienen noch heute als Anhaltspunkt für Restaurierungen. Robrecht Janssen, belgischer Kunsthistoriker vom „Königlichen Belgischen Institut für kulturelles Erbe“, bot dem Publikum Einblicke in außergewöhnliche Details des Bildmaterials sowie in dessen Entstehungsgeschichte. Die Beleuchtung des Ersten Weltkriegs unter Einbindung der Belgisch-Deutschen Gesellschaft mit ihrem Präsidenten Comte Jacques de Lalaing rückte die Kostbarkeit der heutigen deutsch-belgischen Freundschaft ins Bewusstsein. Die Tradition der historischen Veranstaltung geht auf den Jahrestag der preußischen Städteordnung vom 19. November 1808 als geistige Grundlage der deutschen kommunalen Selbstverwaltung zurück.

 

 

Die EU und die Förderung der Integration von Migranten – was läuft gut, wo besteht Optimierungspotential?

Als Beitrag zur Debatte zur Zukunft der EU-Finanzen organisierten das Europabüro der baden-württembergischen Kommunen, das Europabüro des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) und die EU-Vertretung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) am 9. Oktober ein Fachgespräch in Brüssel. Der Fokus richtete sich dabei auf das Thema „Die EU und die Förderung der Integration von Migranten – was läuft gut, wo besteht Optimierungspotential?“. Vertreter aller politischen Ebenen beleuchteten die EU-Fördermöglichkeiten für die Integration von Migranten und Unionsbürgern und diskutierten im Podium Impulse für die nächste Förderperiode ab 2021. Darüber hinaus boten Praktiker im „Messeformat“ Einblicke in Integrationsprojekte. Anlässlich des Fachgesprächs erschien eine bilinguale Broschüre zum Thema....

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